Das wichtigste Element Ihrer Babykarte ist selbstredend Ihr Baby und damit ist ein wesentlicher Teil Ihrer Karte das Foto oder die Fotos Ihres Kindes. Schließlich brennen alle bereits auf die ersten Bilder vom Familienzuwachs und die Fotos sollen die Schokoladenseiten Ihres Lieblings zeigen.

Kunst ist Diebstahl... ...Fotografie auch... . Wenn es Ihnen schwer fällt, Ideen für Motive zu finden, dann sehen Sie sich ruhigen Gewissens bei anderen um und versuchen, deren Bilder nachzustellen. Das ist ein guter Einstieg um überhaupt anzufangen und meist kommen dann ganz eigene Einfälle während des Fotografierens. Und falls Ihnen das alles nicht gelingen will, gönnen Sie sich und Ihrem Baby professionelle Fotos von einem Spezialisten. Wunderschöne Erinnerungen garantiert!

Aber hier erst mal Tipps & Tricks rund um die Babyfotografie und die Fotografie im Allgemeinen damit Ihre eigenen Fotos auf jeden Fall gelingen und Sie unvergessliche Bilder von den ersten Wochen haben:

Die Qual der Wahl - die richige Location
Damit ihr Baby der strahlende Mittelpunkt des Fotos wird, achten Sie bitte darauf, dass Sie vor einem unauffälligen, wenn möglich einfarbigen Hintergrund fotografieren. Alles, was sich im Hintergrund auf dem Foto abspielt, lenkt vom Baby ab. Auch die Kleidung ihres Babys sollte schlicht, hell und wenn möglich einfarbig sein. Falls Sie Ihr Baby nackt fotografieren möchten, achten Sie bitte darauf, dass Sie den Raum, in dem Sie die Bilder machen möchten, vorheizen. Ansonsten wird Ihr Baby schnell die Lust am Fotografieren verlieren.

Darf's a bissl mehr sein - lieber oft "abdrücken"

Fotografieren Sie, wenn möglich, in Serien. So fangen Sie besondere Gesichtsausdrücke Ihres Babys ein. Und vor allem: Fotografieren Sie Details Ihres Babys: die kleinen Finger, die Füße, die Nase... all diese kleinen besonderen Dinge sind wunderbare Begleiter eines Portraits auf Ihrer Babykarte.

Sonne, Lampe oder Blitzen - welches Licht ist das richtige
Am schönsten werden die Bilder mit natürlichem Licht. Diese wirken viel plastischer und lebendiger als Bilder mit dem eingebauten Blitz der Kamera. Damit die Bilder dennoch scharf werden, muss es ausreichend hell sein. Gehen Sie nahe an ein Fenster oder auf die Terrasse mit der/dem Kleinen. Fotografieren Sie dabei nicht gegen das Licht, sondern achten Sie darauf, dass die Lichtquelle hinter Ihnen oder seitlich von Ihnen ist. Stellen Sie den Blitz dabei ganz aus.

Optional: Manche Kameras verfügen über eine Blitzeinstellung namens Fülllicht oder Aufhellblitz. In diesen Modi löst der Blitz mit einer schwachen Leistung aus um dunkle Bildbereiche aufzuhellen, ohne die natürliche Lichtstimmung "totzublitzen". Diese Einstellung eignet sich gut für die Babyfotografie.

Wenn Sie Ihr Baby in weißer Bettwäsche fotografieren möchten, hier noch ein paar besondere Tipps zur Belichtungskorrektur:
Die Kamera geht davon aus, dass alle hellen und alle dunklen Bereiche des Bildes zusammen grau ergeben. Wenn Sie Ihr Baby also in weißer Bettwäsche fotografieren möchten, kann es sein, dass das Bild unterbelichtet wird, da wesentlich mehr helle Bereiche im Bild sind als dunkle Bereiche. Für diese Fälle gibt es die Belichtungskorrektur. Meist ist sie gekennzeichnet mit einem „+“ und einem „-„ auf den Tasten der Kamera. Ist Ihr Bild zu dunkel, drücken Sie auf + und machen eine weitere Aufnahme. Wiederholen Sie dies, bis das Ergebnis Ihrer Vorstellung entspricht. Die Belichtungskorrektur wird i.d.R. gespeichert, also vergessen Sie nicht, sie am Ende wieder auf null zu stellen.

Und die Größe macht es doch - wie groß ist groß genug

Grundsätzlich gilt: Fotografieren Sie immer in der höchsten Auflösung und wählen Sie für die Komprimierung immer die feinste Einstellung!

Wir benötigen für unsere Babykarten eine Auflösung von 300 dpi im Endformat. DPI ist die Abkürzung für "dots per inch" und definiert die Auflösung eines Bildes. "Inch" ist die englische Längeneinheit und misst 2,54 cm. Die Angabe 300 DPI bedeutet somit, dass auf einem Inch 300 Punkte Platz finden. Je geringer die Auflösung ist, desto unschärfer wird ein Bild und desto weniger kann man es erkennen. Ändert man die Größe eine Bildes, ändert sich auch seine Auflösung. Wird ein Bild mit einer Größe von 10 x 10 cm und einer Auflösung von 300 dpi auf 20 x 20 cm vergrößert, so verringert sich die Auflösung auf 150 dpi. Verkleinert man das Bild allerdings auf 5 x 5 cm, erhöht sich die dpi Zahl auf 600.

Jedoch: Vorsicht vor dem Hochrechnen! Manche Programme ermöglichen es, die Auflösung von Bildern hochzurechnen. Dies ist nur in geringem Maße möglich, da dabei nur die bestehenden Punkte vermehrt werden und das Motiv dadurch unscharf wird.

jpeg - jpg - bmp - tiff - pdf - psp - welches Format denn nun?
Als Format bevorzugen wir JPG Dateien und freuen uns, wenn Sie dieses Format für Ihre Karte hochladen. In diesem Format sind die Bilddaten für unsere Zwecke am besten abgespeichert.



Und hier noch ein paar allgemeine Hinweise zur Kamera und zur Datensicherung

Die Kamera
Keinen Stress mit den Megapixeln! Je mehr Pixel, desto kleiner ist die Fläche für jedes einzelne Pixel. Dies kann zur Folge haben, dass gerade bei Kameras mit hoher Pixelzahl die Gesamtschärfe und die Brillianz der Bilder schlechter ist als bei Geräten mit weniger Pixeln. Faustregel im Consumerbereich: Kompaktkameras 4-6MP, Spiegelreflex 6-10MP.

Manche Hersteller schreiben hinter die Pixelangabe das Wort "INTERPOLIERT". Das bedeutet, dass die reale Auflösung der Kamera kleiner ist als vom Hersteller angegeben, dann aber in der Kamera künstlich hochgerechnet wird. Vorsicht Mogelpackung!

Ähnlich verhält es sich mit digitalem Zoom. Hier wird ein kleiner Ausschnitt des Bildes wieder interpoliert, um den visuellen Eindruck eines Zooms vorzutäuschen. Auch hier leidet die Bildqualität deutlich.

Wichtiger als der Chip einer Kamera ist das Objektiv. Ein gutes Objektiv erkennt man meist an der Blendenzahl. Auf der Front stehen viele Zahlen; eine davon beschreibt die Offenblende. Je kleiner diese Zahl, desto besser ist das Objektiv. Ein gutes Objektiv sollte eine Offenblende von 2,8 haben. (Falls Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie den Verkäufer, welche der Zahlen auf der Optik die Blende beschreibt).

Die Reaktionsbereitschaft beschreibt die Zeit vom Einschalten der Kamera bis zu dem Moment an dem sie das erste Bild aufnehmen kann. Die Auslöseverzögerung beschreibt die Zeit zwischen dem Drücken des Auslösers bis zur tatsächlichen Aufnahme. Beide Werte sollten so klein wie möglich sein.


Datensicherung
Aktuelle Datenträger (DVD-R, CD-R) haben je nach Lagerun eine Lebensdauer von ca 10 Jahren. Um den Verlust der Babybilder zu vermeiden, sollten Sie spezielle Rohlinge zur Archivierung verwenden. Diese haben eine Goldschicht, auf die die Daten geschrieben werden und die Hersteller garantieren eine Lebensdauer von vielen Jahrzehnten.




VIelen Dank sagt Familymoments an Robert Hörnig Fotografie - www.roberthoernig.com
Quelle genommen von der Tochter & Sohn